Insight

DFMA - Design for Manufacturability-Analyse

Die Meister-Klasse in Produktdesign und -entwicklung

 

 

Designwürfel

Unser Designwürfel veranschaulicht Ihenn, auf was Sie beim entwerfen von Spritzgussteilen achten sollten. 

Insight: DFMA - Design For Manufacturability Analyse

17.04.2020

Hi und herzlich willkommen zu dieser Ausgabe von Insight!

Ich möchte Sie kurz daran erinnern, dass diese Videos Sie dabei unterstützen sollen, bessere Teile für die digitale Fertigung zu entwerfen. Jedes Video enthält zahlreiche nützliche Tipps, die Ihnen helfen Zeit und Geld zu sparen. Wenn Sie die vorherigen Videos noch nicht gesehen haben, schauen Sie mal rein.

Was gibt es in fünf Minuten schließlich Besseres zu tun?!

Steigen wir also gleich in das Thema dieser Woche ein:

Der Begriff ist hoffentlich ziemlich selbsterklärend. Ihr Anbieter erhält Ihren CAD-Entwurf und teilt Ihnen mit, ob er sich für die Fertigung eignet oder ob er verbessert werden könnte. Aber Vorsicht: Nicht alle Machbarkeitsanalysen sind gleich. Schauen wir uns das einmal näher an.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an Ihrem CAD-System. Sie sollen ein Kunststoffteil für das Spritzgussverfahren oder vielleicht für den 3D-Druck entwerfen.

Außerdem sollen Sie die Herstellung outsourcen. Sie schicken Ihren Entwurf deshalb an mehrere Unternehmen, um Preisangebote einzuholen und Machbarkeitsanalysen anzufordern, um die Meinung eines anderen Ingenieurs zu erhalten.

Was passiert nun, wenn Ihr Entwurf bei Ihrem Anbieter im Postfach des Anwendungstechnikers ankommt? Nennen wir ihn Bob.

Bob öffnet hoffentlich gleich den Entwurf und schaut ihn sich an. Er braucht ein paar Stunden, um ihn durchzugehen und markiert Problembereiche im Entwurf, bei denen er Bedenken hat. Dann macht er sich daran, Ihnen ein Preisangebot zu erstellen. Er fragt Sie, ob es für Sie in Ordnung ist, wenn er es Ihnen in drei Tagen zuschickt.

Aber Moment – Bob ist voll ausgelastet. Ihre CAD-Zeichnung hat für ihn nicht die oberste Priorität, weil er ein Problem mit einem anderen Kunden hat, das er zuerst lösen muss. Ihr CAD-Entwurf rutscht in der Dringlichkeitsliste nach unten. Beziehungsweise ... Wissen Sie was? Er hat Ihren Entwurf vergessen, weil der gute Bob damit beschäftigt ist, einen anderen Brand zu löschen.

Eine Woche später sitzt Ihnen Ihr Chef im Nacken. Sie müssen eine enge Deadline einhalten. Wenn das Teil in den nächsten Wochen nicht in trockenen Tüchern ist, kann es sein, dass Sie die Produktionslinie stilllegen müssen. Vor lauter Sorgen können Sie nachts nicht schlafen.

Also, was tun Sie? Sie rufen Bob an, um bei ihm nachzuhaken. Tatsächlich steht Ihr Entwurf auf Bobs To-do-Liste ziemlich weit hinten.

Armer Bob ... Aber was ist jetzt mit Ihrem Teil?

Machen wir hier einen Cut. Die Antwort für Sie und Bob lautet, dass es nicht seine Aufgabe sein sollte. Eine Software kann sowohl das Angebot als auch die Machbarkeitsanalyse übernehmen.

Spielen wir die Szene also noch einmal durch.

Sie haben Ihr Teil entworfen und laden Ihr 3D-CAD-Modell in das automatisierte Angebotssystem. Es akzeptiert viele verschiedene Dateiformate, sodass hier keine Probleme entstehen. Sie erhalten Ihr Angebot und Ihre Machbarkeitsanalyse innerhalb weniger Stunden.

Bei Problemen mit Ihrem Entwurf werden diese entweder als Hinweis hervorgehoben – d. h. Sie müssen ihn nicht ändern, erhalten aber ein besseres Teil, wenn Sie Ihren Entwurf optimieren – oder als notwendige Änderung, d. h. das Design funktioniert nur, wenn Sie es ändern.

Und was ist mit Bob? Auch für ihn ist es eine Erleichterung. Er braucht sich nicht mit CAD-Entwürfen herumzuschlagen, die vielleicht nie umgesetzt werden. Er kann seine Zeit mit dem verbringen, was er besser kann.

Das heißt, er hat wieder Kapazitäten, um enger mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Es kann sogar sein, dass er Ihnen vorschlägt, wie Sie Ihre Kosten reduzieren können oder ein noch besseres Teil erhalten. Er gehört jetzt zu Ihrem Team.

Und wissen Sie, was das Beste ist? Sowohl Sie als auch Bob können jetzt nachts ruhig schlafen.

Was sind also die Erkenntnisse aus diesem Video mit Top-Tech-Tipps? Wenn Sie schnell ein Angebot und eine Machbarkeitsanalyse brauchen, um eine enge Deadline einzuhalten, sollten Sie herausfinden, wie schnell Ihr Anbieter sie Ihnen bereitstellen kann. Fragen Sie am besten gleich nach, ob dazu eine Software eingesetzt wird.

Hat Ihr Anbieter eine entsprechende Software, dann verkürzt sich dadurch die Vorlaufzeit für Sie. Sie brauchen dann nicht tagelang auf Ihr Angebot und Ihre Machbarkeitsanalyse zu warten, sondern erhalten sie schon nach wenigen Stunden. So haben Sie mehr Zeit, um Ihren Entwurf zu perfektionieren. Der Ingenieur Ihres Anbieters wiederum hat mehr Kapazitäten, um Sie als verlängerter Arm Ihres Teams besser zu unterstützen.

Wenn Sie mir nicht glauben, dann probieren Sie unser ProtoQuote-System aus.

Jetzt erst mal ein schönes Wochenende! Ich freue mich, Sie bald wiederzusehen.


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