Stereolithographie

Die Stereolithographie (SL) ist ein industrielles 3D-Druckverfahren zur Erstellung von Konzeptmodellen, optischen Prototypen und Teilen mit aufwendigen Geometrien oft in nur einem Tag. SL bietet eine breite Auswahl an Werkstoffen und extrem hohe Detailauflösung.

Materialdatenblätter für Stereolithographie finden Sie in unserem Material-Vergleich.

Wie funktioniert Stereolithographie?

Bei der Stereolithographie kommt zur Erzeugung der Bauteile ein ultravioletter Laser zum Einsatz, durch dessen Strahlung das duroplastische Harz lokal ausgehärtet wird. Spezifisch für das Stereolithographie-Verfahren ist, dass Support- oder auch Stützstrukturen benötigt werden, die das Teil während des Bauprozesses stützen und es mit der Bauplattform verbinden. In einem ersten Schritt werden diese Stützkonstruktionen Schicht für Schicht aufgetragen, im nächsten entsteht das eigentlichen Bauteil. Nachdem eine Schicht auf der Harzoberfläche ausgehärtet ist, wird die Bauplattform abgesenkt und eine nächste Harzschicht aufgetragen. Dieser Vorgang wird iterativ Schicht für Schicht wiederholt, bis der Bauprozess abgeschlossen ist.

Die neu gebauten Teile werden aus der Maschine entnommen und die Reste des Ausgangsmaterials im Labor mit Lösungsmitteln entfernt. Wenn die Teile komplett gereinigt sind, wird die Stützkonstruktion manuell entfernt. Danach erfolgt der Aushärtungsprozess durch UV-Behandlung, um die äußere Oberfläche der Teile vollständig zu verfestigen. Der letzte Schritt im SL-Verfahren ist die Nachbearbeitung der Teileoberflächen entsprechend den Kundenvorgaben. Mittels SL gebaute Teile sollten so wenig wie möglich gegenüber UV-Licht und Feuchtigkeit ausgesetzt werden, um Verfärbungen und Verzug, die normalerweise mit der Zeit auftreten, zu vermeiden.


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  • 1 bis über 50 Teile
  • Versandfertig in 1 bis 7 Arbeitstagen
Ideal für
  • Prototypen mit kosmetischen Anforderungen
  • Tests der Form und Passgenauigkeit
  • Extrem kleine Teile mit feinen Details
 

PolyJet bei Protolabs

Der PolyJet-3D-Druck ist ideal für medizinische Geräte und Komponenten und eignet sich für Prototypen aus einer Kombination von steifen und elastomeren Materialien. Wie bei anderen 3D-Druckprozessen werden auch beim PolyJet-Verfahren die Teile Schicht für Schicht aufgebaut. Dabei werden Photopolymer-Tröpfchen auf die Bauplattform gespritzt und mit UV-Lampen ausgehärtet.

Das PolyJet-Druckverfahren ermöglicht die Herstellung komplexer und detaillierter Prototypen aus einer Kombination von Materialien, wodurch sich neue Möglichkeiten für komplexe Designs ergeben. Mehr über diese bahnbrechende Technologie erfahren Sie in diesem Video.


 

Unterschiede von 3D-Druck Materialien

Die Teilefertigung im 3D-Druck ist einfacher denn je. Prototypenherstellung und Designänderungen gehen schnell und sind kostengünstig und intuitiv. Die Werkstoffauswahl für den 3D-Druck reicht von Kunststoffen bis zu Metallen. Durch die Beschichtung von Kunststoffteilen mit Metall lassen sich Eigenschaften wie Festigkeit, Leichtigkeit und Elastizität kombinieren.

Wir bieten auch direktes Metall-Lasersintern an und können damit sehr feste und temperaturbeständige Metallteile in kürzester Zeit, zu niedrigen Kosten und natürlich mit der von Protolabs gewohnten Qualität und Präzision produzieren.

Mehr über unser Werkstoffangebot erfahren Sie in diesem kurzen Video.


Designempfehlungen

Zu unseren grundlegenden Richtlinien für die Stereolithographie zählen wichtige Designüberlegungen, die dazu beitragen, die Machbarkeit und das ästhetische Erscheinungsbild des Teils zu verbessern und die Gesamtproduktionszeit zu verringern.
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a metal 3D printing technician removes support structures from a DMLS part

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